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Ich bin Hartmut Reinke, 1966 in Hameln an der Weser geboren. Seit 1997 lebe ich mit Frau und Kind in Bremen, meiner Wahlheimat.

Ich habe Sozialwesen studiert (1986 bis 1989 in Hildesheim) und wurde als Diplom Sozialpädagoge/Sozialarbeiter 1990 nach meinem Anerkennungsjahr staatlich anerkannt. Von 2000 bis 2002 studierte ich Betriebswirtschaft und schloss an der Hochschule Bremen 2002 mit einem MBA (Master of Business Administration) ab. 2016 wurde ich zur Promotion an der Philosophischen Fakultät der Universität Rostock zugelassen, im April 2019 verteidigte ich meine Dissertation erfolgreich.

Selbstständig bin ich seit 2002. Seit 2006 bin ich Dozent an der FOM, der Hochschule für Berufstätige in Bremen (und ab und zu auch in Hannover). Ich lehre Marketing und seit neuestem verstärkt auch Soziale Arbeit, Grundlagen der Pädagogik, Ethik. In Zukunft richte ich mich stärker auf diese Fächer aus.

In einer Gesellschaft, die binnen 24 Stunden nach dem Brand einer Kirche (Notre Dame) knapp 1 Milliarde Euro privaten Geldes für den Wiederaufbau des Gotteshauses (einem Symbol der Nächstenliebe?) aufbringen kann und es gleichzeitig erträgt, dass Menschen vor Verzweiflung und Existenzangst gelbe Westen und ihre Not auf die Straße tragen, ist doch Einiges gestört. In England brannte ein Hochhaus, weil die Dämmung fehlerhaft war. Spenden? Fehlanzeige.

Soziale Arbeit ist keine „Segenswissenschaft“ oder „Gerechtigkeitsdisziplin“, aber: die Gewichte, die Schwerpunkte der Arbeit, der beruflichen Ethik, des Selbstverständnisses sind bei den Menschen, nicht bei den Moneten. „Soziale Arbeit“ muss sich (und andere!) allerdings dringender denn je fragen, wo und wie sie sich selbst verortet und: wo und wie nicht.